Unfallversicherung ohne Gesundheitsfragen
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Die Unfallversicherung ohne Gesundheitsfragen ist ein schwieriges Thema. Hier bedarf es einer detaillierten Beschreibung, die Sie aufmerksam lesen sollten.

Aus Erfahrung weiß ich, dass es bei Vorerkrankungen immer wieder zu Schwierigkeiten bei herkömmlichen Unfallversicherungen kommt. Oft werden Leistungen gekürzt oder ganz gestrichen, weil behauptet wird, dass der Unfall durch die Vorerkrankung passiert ist. Deshalb ist es empfehlenswert, eine Unfallversicherung ohne Gesundheitsfragen zu wählen.

In einer Unfallversicherung können verschiedene Dinge abgesichert werden.

Die wichtigsten Punkte bei einer Unfallversicherung ohne Gesundheitsfragen sind die Invaliditätsleistungen bei Vollinvalidität und die Unfallrente.

Die Invaliditätsleistungen sind beispielsweise dazu da, die Wohnung umzubauen. Stellen Sie sich vor, dass nach einem schweren Unfall eventuell Veränderungen in der Wohnung oder im eigenen Haus durchgeführt werden müssen. Es kann sein, dass Bad und WC behindertengerecht gestaltet werden muss. Eventuell muß das eigene Zuhause auch für einen Rollstuhl vorbereitet werden. So müssen oft die Türen verbreitert werden. Treppenlift oder ähnliche Hilfsmittel sind ebenfalls notwendig. Oft ist der Umzug in ein anderes Haus notwendig. Auch wenn Sie weiterhin mobil mit dem Auto sein möchten, ist ein Umbau fällig. Allein der Umbau eines Fahrzeugs kann 30.000 Euro kosten.

Für all diese Dinge benötigt man einen 6-stelligen Betrag.

Die Unfallrente ist für das tägliche Leben. Nach einem schweren Unfall ist man ständig auf fremde Hilfe angewiesen. Ob es darum, geht den Einkauf zu erledigen, die Gardinen zu waschen und aufzuhängen oder den Rasen zu mähen. Immer ist man auf fremde Hilfe angewiesen. Und das kostet natürlich auch etwas. Deshalb ist die Unfallrente zusätzlich zur gesetzlichen Versorgung sehr wichtig. Ohne diese Punkte bleibt in den allermeisten Fällen nur der Weg zum Sozialamt. Und genau das wollte man ja mit dem Abschluss einer privaten Unfallversicherung verhindern.

Es ist nicht nur wichtig, überhaupt eine Unfallversicherung zu haben – sie muss auch in einer ausreichenden Höhe abgeschlossen sein. Eine Unfallversicherung, die trotzdem nach wenigen Jahren einen Besuch beim Sozialamt zur Folge hat, taugt nichts.

Deshalb hier mal ein Beispiel, was in den meisten Fällen ausreichend ist. Die Zahlen dahinter sind als Beispiel gedacht, was problemlos möglich ist.

  • Invaliditätssumme:                   75.000
  • Progression:                             500%
  • Leistung bei Vollinvalidität:        375.000
  • Unfallrente:                              1.000 monatlich
  • Krankenhaustagegeld:               25 pro Tag Verdopplung ab dem 4. Tag
  • Todesfallsumme:                       25.000

Das sind die wichtigsten Fakten, bei denen man die Höhe variieren kann.

Dann gibt’s auch noch Versicherungserweiterungen – also was immer enthalten sein sollte.

  • Kosmetische Operationen inkl. Zähne: bis zu 10.000
  • Bergungskosten bis zu 20.000
  • Rehabilitationsleistungen: 1.500
  • Leistung bei unfallbedingten ambulanten Operationen 200 EUR
  • Sofortleistung bei Schwerverletzung 5.000 EUR
  • Leistungsverdopplung bei Raubüberfall
  • Sofortleistungen bei Frakturen und Bänderrissen

Auch sollte man versichert sein, wenn ein Unfall bei Rettungsmaßnahmen passiert. Ebenso Erfrierungen, Ertrinken, Unfälle durch Herzinfarkt oder Schlaganfall, Infektionen, Impfschäden, Insektenstiche, Zeckenstiche, Geistes- und Bewusstseinsstörungen, Bauch- und Unterleibsbrüche, sowie Nahrungsmittelvergiftung

Dann gibt es noch einen Zusatz, der gerade für kranke und behinderte Menschen ratsam ist.

Wenn nach einem Unfall in den ersten Monaten Hilfsbedürftigkeit vorliegt, sollten Hilfs- und Pflegeleistungen bezahlt werden. Gerade bei dieser Personengruppe kann ein relativ harmloser Unfall trotzdem schlimme Folgen haben. Immer wieder höre ich von meinen Kunden, dass man so schnell wie möglich aus dem Krankenhaus entlassen wird. Zuhause ist man dann völlig allein und kann selbst die einfachsten Dinge nicht mehr erledigen.

Deshalb sollte man über dieses zusätzliche Hilfepaket nachdenken.

Zum Beispiel:

  • Haushaltsnahe Hilfsleistungen (Menü-, Einkaufs-, Wäscheservice, Fahrdienst zu Behörden und Ärzten etc)
  • Pflegeleistungen (ambulante Kurzzeitpflege)
  • Hilfe und Pflege für pflegebedürftige Partner/Verwandte

Das sind die wesentlichen Punkte, die eine vernünftige Unfallversicherung abdecken sollte. Das wichtigste ist, dass absolut keine Gesundheitsfrage gestellt wird.

Die Begrenzung liegt bei den Pflegestufen.

Stufe 1 ist versichert – ab Stufe 2 nicht mehr.

Auch hier muss man wissen, dass der Versicherungsschutz automatisch erlischt. Deshalb ist es wichtig das Versicherungsunternehmen zu informieren.

Die häufigsten Fehler bei Unfallversicherungen

Ich bin seit mehr als 12 Jahren auf diesem Spezialgebiet für kranke und behinderte Menschen tätig. Und hier sind mir immer wieder ganz bestimmte Fehler begegnet. Die häufigsten werde ich hier kurz erwähnen.

Der mit Abstand am häufigsten gemachte Fehler ist, dass eine Erkrankung nicht dem Versicherungsunternehmen gemeldet wird.

In den Versicherungsbedingungen steht geschrieben, dass eine erhebliche Erkrankung gemeldet werden muss. Da praktisch niemand Kenntnis davon hat, wird auch nichts gemeldet.

Ein Beispiel aus der Praxis: Bei einem  50–jährigen Mann wird Diabetes festgestellt. Seine Unfallversicherung besteht bereits seit 10 Jahren. Die Krankheit wird mit Medikamenten behandelt und alles verläuft in geregelten Bahnen. Nun passiert diesem Mann ein schwerer Unfall. Die Versicherung checkt die Krankenakte und entdeckt den Eintrag Diabetes. Eine Schadenregulierung wird aller Wahrscheinlichkeit NICHT erfolgen.

Hätte er seine Versicherung informiert, hätte es 3 Möglichkeiten gegeben.

  1. Der Vertrag läuft ganz normal weiter
  2. Es wird ein Risikozuschlag gefordert
  3. Der Vertrag wird ab Diagnose aufgehoben. Beiträge werden zurückerstattet

Und dieses gilt natürlich für alle Erkrankungen – insbesondere für chronische Erkrankungen.

Ich hab schon sehr oft erlebt, dass die Diagnose MS vorhanden war, aber die Unfallversicherung nicht informiert wurde. Fast immer wird der Vertrag vom Versicherer gekündigt.

Das Schlimme daran ist die Tatsache, dass die versicherte Person meint, Versicherungsschutz zu besitzen. Man bezahlt ja schließlich Beiträge. Und genau dieser Trugschluss ist fatal. Man zahlt für absolut nichts!

Aber jetzt etwas Positives: Wenn Sie in einer solchen Situation sind, dann sollten Sie mich anrufen. Es gibt eventuell die Möglichkeit, einiges an Geld wieder zurückzubekommen. Und Ersatz kann ich auf jeden Fall bieten.

Hier ein weiterer Fehler

Beim Abschluss wurde vom Vertreter keine Gesundheitsfrage gestellt.

Natürlich kann es sein, dass es sich tatsächlich um einen Unfallversicherung ohne Gesundheitsfragen handelt, aber die Wahrscheinlichkeit ist gering. Es gibt nur noch ganz wenige Tarife. Viel häufiger kam es vor, dass der Vertreter alle Fragen ohne Wissen des Versicherungsnehmers beantwortet hat. Hört sich komisch an, ist aber sehr oft passiert.

Die Begründung ist relativ einfach. Wenn die Fragen nicht korrekt beantwortet werden konnten, gab es keinen Abschluss und damit auch keine Provision. Also wurden heimlich alle Fragen mit Nein beantwortet. Wenn jetzt ein schwerer Unfall passiert, wird die Krankenakte unter die Lupe genommen. Und wenn man dann feststellt, dass es Unstimmigkeiten gibt, ist die Versicherung leistungsfrei. Ein Nachweis, dass der Vertreter geschummelt hat, ist praktisch nicht möglich.

Auch dieser Fehler passiert immer wieder

Die Versicherungsgesellschaft bietet nach einigen Jahren Vertragslaufzeit eine Erweiterung an und Sie nehmen dieses Angebot an. Hier ist es schon vorgekommen, dass zwar keine Gesundheitsfragen gestellt wurden – mit der Unterschrift aber die Bedingungen anerkannt wurden. Darin findet man aber geschrieben, dass bestimmte Erkrankungen zum Leistungsausschluss führen. Wenn jetzt unterschrieben wird, kann es sein, dass in bestimmten Bereichen kein Versicherungsschutz mehr besteht. Sie besitzen eine Unfallversicherung, die nicht ausreichend ist.

Oft höre ich dann, dass man erst die alte Versicherung kündigen möchte bevor man Ersatz schafft. Das ist verständlich. Aber hier wird eine ganz wichtige Sache vergessen. Es dauert oft länger als ein Jahr, bis der alte Vertrag kündbar ist. Die gesamte Zeit ist die Person – eventuell sogar die ganze Familie – unterversichert. Wenn jetzt etwas passiert, macht man sich Vorwürfe.

Das muss nicht sein. Es ist absolut kein Problem, mehrere Unfallversicherungen zu besitzen. Was hindert uns daran, eine 2. Absicherung abzuschließen, so dass die Summen stimmen. Wenn dann der alte Vertrag ausläuft, erhöht man den neuen Vertrag nach Bedarf. So ist sofort ein ausreichender Versicherungsschutz vorhanden.

Unfallversicherung ohne Gesundheitsfragen – Darauf kommt es an!

Ein äußerst wichtiger Punkt ist die Anzeigepflicht von gesundheitlichen Veränderungen. Im Kleingedruckten eines jeden Unfallversicherers steht, dass man gesundheitliche Veränderungen melden muss. Nach dieser Meldung wird dann eine Neueinstufung vorgenommen. Manchmal bleibt alles beim Alten, manchmal werden Risikozuschläge gefordert und sehr oft erfolgt die Kündigung.

Aber auch das Verschweigen bzw. das Nichtanzeigen hilft hier nicht – im Gegenteil. Man zahlt über Jahre brav die Beiträge. Wenn es dann zum schweren Unfall kommt, prüft der Versicherer automatisch Ihre Krankengeschichte. Man stellt dann die Anzeigepflichtverletzung fest und wird die Zahlung zumindest sehr stark einschränken.

Der mit Abstand bessere Weg ist, auf eine ältere vorhandene Unfallversicherung zu verzichten und eine Unfallversicherung ohne Gesundheitsfragen abzuschließen. Denn bei dieser Versicherung ist man auf der sicheren Seite – egal welche Vorerkrankung vorhanden ist.

Hier taucht aber wiederum ein Problem auf. Herkömmliche Unfallversicherungen mit Gesundheitsfragen und guten Leistungen gibt es wie Sand am Meer. Eine Unfallversicherung ohne Gesundheitsfragen dagegen ist sehr sehr selten und wenn man eine gefunden hat, sind die Leistungen meistens äußerst unbefriedigend.

Ich möchte Ihnen hier eine wirkliche Perle von Unfallversicherung ohne Gesundheitsfragen vorstellen. Diese Absicherung ist speziell auf kranke, behinderte oder ältere Menschen ausgelegt. Gerade bei angegriffener Gesundheit könnte man sagen, dass es praktisch ein MUSS ist, diese Versicherung zu haben.

Aber nicht nur Kranke oder Menschen mit Handycap sollten diese Versicherung haben. Es ist eine Absicherung für die ganze Familie. Der große Vorteil ist, dass bei mehreren Personen auch noch Rabatte winken. Und die Kosten sind nicht höher, als bei anderen Gesellschaften.

Hier die Aufnahmekriterien der Unfallversicherung ohne Gesundheitsfragen:

  • Eintrittsalter zwischen 0 und 69 Jahren
  • keine Pflegestufe 2 oder 3

Es werden keine weiteren Gesundheitsfragen gestellt. Egal welche Krankheit oder Behinderung vorliegt, eine Aufnahme kann jederzeit erfolgen.

Keine Wartezeit.

Der Versicherungsschutz beinhaltet folgende Komponenten:

Unfallversicherung ohne Gesundheitsfragen
GrundinvaliditätssummeMax.200.000
Summe bei VollinvaliditätMax.1.500.000
Lebenslange Rente ab 50% InvaliditätMax.2.500
Summe bei UnfalltodMax.450.000
UnfallkrankenhaustagegeldMax.150
GenesungsgeldMax.150
ÜbergangsleistungMax.20.000
Schmerzensgeld bei Bänderriss o. KnochenbruchMax.3.000
Verbesserte GliedertaxeWesentlich mehr Leistung
Hilfe bei Schwerverletzungen5.000
Haushaltshilfegeld1.000
Entschädigung bei Schock durch Raubüberfall3.000
Entschädigung bei Schock durch Geiselnahme3.000
Reha – Beihilfe3.000
Familienversorgung15 Monate
Bergungskosten25.000
ChefarztbehandlungKann eingebunden werden
Ein- oder ZweibettzimmerKann eingebunden werden
Hilfeleistungen – UnfallassistentJa
Unfall durch HerzinfarktJa
Unfall durch SchlaganfallJa
Infektionen durch ZeckenbissJa
Infektionen durch geringfügige HautabschürfungJa
NahrungsmittelvergiftungJa
Unfälle infolge Alkohol (Autofahrt bis 1,1 Promille)Ja
Vergiftung durch Einnahme von flüss. o. festen StoffenJa
Unfall durch falsch eingenommene MedikamenteJa
Unfall durch epileptischen AnfallJa
Unfälle bei lizenzfreien MotorsportveranstaltungenJa
Rooming In für KinderJa
SchulausfallgeldJa

Nun stellt man sich die Frage, wo und wann diese Unfallversicherung ohne Gesundheitsfragen leistet.

Hier ist hilfreich, wie ein Unfall vor dem Gesetzgeber definiert ist:

Ein Unfall liegt vor, wenn die versicherte Person durch ein plötzlich von außen auf ihren Körper wirkendes Ereignis (Unfallereignis) unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet.

  • Ihr Schutz besteht überall auf der Welt
  • 24 Stunden am Tag – 365 Tage im Jahr
  • Ob bei der Arbeit oder in der Freizeit
  • Beim Autofahren oder im Bad
  • auch bei selbst verschuldetem Ereignis (nicht bei Vorsatz o. Straftat)
  • Unfallfolgen durch einen Herzinfarkt oder Schlaganfall
  • Auch der Zeckenbiß wird hier als Unfall eingestuft
  • Als Unfall gilt auch, wenn durch eine erhöhte Kraftanstrengung an Gliedmaßen oder Wirbelsäule ein Gelenk verrenkt wird oder Muskeln, Sehnen, Bänder oder Kapseln gezerrt oder zerrissen werden.

Natürlich ist wohl Jedem klar, dass ein so grandioser Versicherungsschutz auch einiges an Geld kostet. Ein solcher Schutz wird normalerweise nur von ganz wenigen Gesellschaften angeboten – aber immer mit Gesundheitsprüfung. Um so erstaunlicher ist dieser Tarif.

Aber gerade bei angeschlagener Gesundheit ist es wichtig, eine Unfallversicherung ohne Gesundheitsfragen zu haben, die keine Kompromisse macht. Was nutzt eine Versicherung, die zwar wenig kostet, aber im Leistungsfall nur unzureichend oder gar nicht zahlt.

Hier ist es wirklich besser, etwas mehr zu investieren, um im schlimmsten Fall die finanzielle Katastrophe abzuwenden.

Die Beiträge diesen Versicherungsschutzes richten sich nach Höhe und Umfang. Die genauen Tarife können Sie jederzeit telefonisch oder schriftlich erfragen.

Profitieren Sie noch heute von unserer langjährigen Erfahrung auf diesem Gebiet und rufen Sie uns kostenlos an unter 04741 603192 oder schreiben Sie eine E-Mail an bernd.doerrie@gmx.de

Das Büro ist in der Regel von 08:00 bis 22:00 besetzt.

Sie erreichen uns auch nach Feierabend und am Wochenende!

 

Bildquellennachweis: Rainer Sturm_pixelio.de

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